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![]() Albi ist allein schon wegen seiner Kathedrale sehenswert. Die einschiffige Saalkirche Sainte-Cécile ist aufgrund der Geschichte dieser Stadt, der wohl einzigartige Kirchenbau im Stil der Backsteingotik den ich je gesehen habe. Im ehemaligen Bischofspalast beherbergt Albi die größte Sammlung eines Sohnes dieser Stadt : Henri de Toulouse-Lautrec - einem bedeutenden Künstler des Spätimpressionismus. |
![]() Nach Albi ist die religiöse Gemeinschaft der Albigenser (auch Katharer) benannt, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die katholische Kirche ausgesetzt waren. Als Atheist glaube ich fest an die gewaltfreie Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen. Diese Geschichte hat mich (wie wohl auch IRON MAIDEN 's "Montségur") so fasziniert; dass ich verschiedene geschichtsträchtige Orte wie : Montségur, das Grafenschloss von Foix, La Cité de Carcassonne, Château de Quéribus, Château de Puilaurens und Château de Peyrepertuse einfach besuchen musste. Beeindruckend und vor allem hat es Spass und neue Einsichten gebracht. Toulouse ist mit unter den 10 größten Städten Frankreichs (ca. 450.000 Einwohner) und das Zentrum des Europäischen Flugzeugbaus durch Airbus. Unten ein Überlauf des Flusses Garonne mitten in der Stadt. |
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Der Ministaat Andorra in den Pyrenäen ist allenfalls einen Ausflug wert - von TLS etwa 3-4 Stunden mit dem Auto. Ein bisschen schwindelfrei sollte man schon sein, wenn man sich in Richtung Pas De La Casa der Grenze nähert und sich auf einer unendlich wirkenden Serpentine "hochschraubt". Wer nicht wegen den vielen zumeist ungesunden und steuerfreien Konsumartikeln (u. a. Tabak & Alk...) gekommen ist, kann hier wunderbar wandern, Radfahren und im Winter seine Abfahrtstechnik auf ein paar hervorragenden Skipisten erweitern. ... oder einfach nur nach Spanien (in diesem Fall nach Barcelona) weiterfahren. |
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Château de Puilaurens
(hier links und oben) war über Jahrhunderte ein wichtiger Teil der Französischen
Grenzfesten gegenüber Spanien, das übrigens aufgrund ihrer
hervorragenden strategischen Lage und den Verteidigungsanlagen, nie
erobert werden konnte. |
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Château de Quéribus (unten) ist wohl der 2. mystische Ort in dieser Gegend, da hier die entkommenden Verfolgten weitere 20 Jahre überleben konnten, bevor die Katharerbewegung in Frankreich endgültig ein Teil der Geschichte wurde. Auf einer Höhe von 728 m hat man vom Burgfried aus einen atembraubenden Ausblick in die nähere Umgebung - bei guter Sicht bis zu 20 km in das Land hinein. Außerdem kann man eine architektonische Meisterleistung (den großen Säulensaal) bewundern. |
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In Sichtweite und unmittelbarer Nähe befindet sich das Château de Peyrepertuse, welches bereits in der Römerzeit erwähnt wurde, jedoch in der erwähnten Geschichte eine eher untergeordnete Rolle spielte. Hauptsinn dieses Ausfluges war jedoch naturnah die Geschichte erleben und ein paar unauslöschbare Eindrücke mit nach Hause nehmen zu können. |
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| Eines ist sicher, das ein paar Tage nicht ausreichen, um das alles ein wenig intensiver kennen lernen zu können. |
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September 2007